Sonderfahrt nach Kipsdorf 1988 > Informationen
   
Eine "Sonderfahrt historischer Eisenbahnfahrzeugen" nach Kipsdorf
Am 13. Februar 1988 hatten die Arbeitsgemeinschaften 3/75 Zwickau und 3/67 Freital-Hainsberg des Deutschen Modelleisenbahn-Verbandes der DDR eine "Sonderfahrt historischer Eisenbahnfahrzeuge" organisiert. Der Preis für die ganztägige Fahrt von Zwickau über Freital-Hainsberg zum Kurort Kipsdorf betrug 42,20 DDR-Mark für einen Erwachsenen. Die Reise begann von Zwickau bis Freital-Hainsberg mit dem ersten "historischen Eisenbahnfahrzeug", der E94 056. In Freital-Hainsberg stiegen die Teilnehmer in zwei Dampflokzüge der Schmalspurbahn um.
Der erste war mit der Neubaulokomotive 99 1771 (gebaut 1952 vom Lokomotivbau "Karl Marx", Babelsberg) bespannt. Ihm folgte ein Zug mit der Einheitslok 99 1747 (gebaut 1929 von der Berliner Maschinenbau AG, vormals Schwartzkopff), welche für die Sonderfahrt mit der historischen Nummer 99 747 versehen worden war. Um eine erlebnisreiche Fahrt zu gestalten, fanden zwei Überholungen der beiden Sonderzüge statt und es verkehrte ein zusätzlicher historischer Güterzug, gezogen von der 99 606 (gebaut 1916 von der Sächsischen Maschinenfabrik AG, vormals Rich. Hartmann, Chemnitz). Auf der heute ausschließlich für den Personenverkehr genutzten Schmalspurbahn, konnten während der Fahrt 1988 neben den drei Sonderzügen auch noch mehrere Zugkreuzungen mit planmäßigen Güterzügen erlebt werden.